Erfolgsgeschichte des Gebietes Kaluga

Heute ist das Gebiet Kaluga  eines der ökonomisch am stärksten entwickelten Subjekte der Russischen Föderation. Die Region belegt führende Positionen in Russland nach dem Wachstumstempo der Industrie, dem Pro-Kopf-Investitionsumfang, dem Wachstumstempo von Realeinkommen der Bevölkerung und dem Niveau der in die Produktion jährlich eingeführten fortgeschrittenen Technologien. Noch vor fünfzehn Jahren war das Gebiet Kaluga eine vollständig subventionierte Provinz, angegrenzt an den Südwestrand der Hauptstadtagglomeration. Das Gebiet Kaluga konnte einen erfolgreicheren Entwicklungsprozess von einer depressiven Region bis zum Gebiet mit den besten Bedingungen für die Entwicklung eines beliebigen Business nicht nur dank der vorteilhaften geographischen Lage durchlaufen.

 

Zugrunde der Entwicklung liegt eine zeitgemäße und kompetente Investitionspolitik, ein  hochqualitatives Management und ein professionell ausgearbeitetes Programm für die Unterstützung der traditionellen Produktionsprozesse.

 

Zu den Wettbewerbsvorteilen gehören der Vorschlag über die Ansiedlung der Betriebe in  den Industrieparks und der gewerblich-industriellen Sonderwirtschaftszone "Ljudinowo", die Steuervergünstigungen und eine umfassende administrative Unterstützung seitens des aufgebauten Systems der Entwicklungsinstitute. Der Cluster-Entwicklungsvektor ist als Hauptidee für die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und der wirtschaftlichen Entwicklung bestimmt.

 

Im Gebiet Kaluga entwickeln sich aktiv die Auto-, Pharma-, Transport- und Logistik-, Tourismus-, Agro- und IT-Clusters. Einen besonderen Platz in dieser Liste nimmt der Automobilbaucluster ein. Nach dem Produktionsumfang gehört er zu den drei  größten Autozentren Russlands. In seinem Bestand sind die russischen und ausländischen Betriebe vereinigt. Den Kern des Clusters bilden die drei OEM-Produzenten: Volkswagen Group Rus, Peugeot-Citroen-Mitsubishi Automotive und die russischen Betriebe des Konzernes Volvo. Gerade mit dem Autobau, genauer gesagt mit der Eröffnung eines Werkes von Volkswagen hat die Geschichte der neuen Wirtschaft des Gebietes begonnen, welche die Struktur des Industriekomplexes gründlich geändert hat. Im Rahmen des Pharma-Clusters, der eine Grundlage für die Entwicklung der Wissenswirtschaft gebildet hat, arbeiten solche Werke der weltweiten Marktführer der Pharmaindustrie wie Berlin-Chemi/Menarini , Novo Nordisk, AstraZeneka,  Nearmedic, Sphera-Pharm u.a.m.  Zu den Schlüsselprojekten im Transport- und Logistik-Cluster wurden die als  Frachtdorf aufgebauten FV-Komplexe "Worsino"und "Roswa".  Die wichtigste Richtung der Aktivitäten ist dabei die Rekonstruktion von zwei internationalen Flughäfen "Kaluga" und "Jermolino".  Im Rahmen von Fachclusters eröffnen sich die spezialisierten Ausbildungszentren, es entwickeln sich die wissenschaftlichen Einrichtungen, es erhöht sich das Niveau der Wettbewerbsfähigkeit aller Betriebe, einschließlich verschiedener Dienstleistungsunternehmen.

 

Die Region strebt nach dem Aufbau einer Wirtschaft mit vielen Betriebszweigen, d.h. einer effektiven Wirtschaft. Im Gebiet arbeiten die Werke der größten internationalen Konzerne wie Samsung, General  Electric, Continental, Nestle, L’Oreal u.a.m.  Es entwickeln sich aktiv die Betriebe der traditionellen Wirtschaftssektoren, dazu gehören die Hersteller von Turbogeneratoren und Gasturbinenmotoren, Eisenbahntechnik, Baustoffen, Elektronik, Optik u.a.m. Es werden die neuen High-Tech-Betriebe aufgebaut, die sich mit den Forschungen und Entwicklungen in verschiedenen Bereichen beschäftigen: von den nuklearen Technologien, über die Flugtechnik und die Kosmonautik bis hin zu der Nanomechanik und Wasserreinigung.

 

So hat sich der vor fünfzehn Jahren genommene Wirtschaftskurs vollständig bewährt. Die neue Wirtschaftspolitik ermöglichte das Erreichen der finanziellen Eigenständigkeit, schuf die  Bedingungen für die Entwicklung der High-Tech-Verfahren, einer qualitativ neuen Infrastruktur und eines qualitativ neuen sozialen Milieus.

 

Heute steht das Gebiet Kaluga vor neuen Herausforderungen, von deren Überwindung die weitere sozialökonomische Entwicklung abhängt. Die Schlüsseltätigkeitsbereiche sind dabei  das Reingenieering der traditionellen Verfahren, die Vertiefung der Integrationsprozesse, die Akquisition neuer Investoren und die Ausweitung von Interessen der anwesenden Investoren, die Unterstützung  von kleinen und mittleren Unternehmen, die Modellierung der Bedingungen für die Erhöhung des Kaderpotentials, die Entwicklung der Wissenswirtschaft, die Hauptsache ist aber die ständige Erhöhung des Lebensstandards in der Region.