Die sozialökonomischen Kennziffern

Heute ist das Gebiet Kaluga eines der wirtschaftlich hochentwickelten Subjekte der Russischen Föderation. Die Region belegt führende Positionen in Russland nach dem Wachstumstempo der Industrie, dem Pro-Kopf-Investitionsumfang, dem Wachstumstempo von Realeinkommen der Bevölkerung und dem Niveau der in die Produktion jährlich eingeführten fortgeschrittenen Technologien. Seit 2006 wurde eine reale Zunahme des Bruttoregionalprodukts um 68 % verzeichnet. Das Pro-Kopf- Bruttoregionalprodukt erhöhte sich von 84,3 Tsd. Rbl. im Jahre 2006 bis auf 331 Tsd. Rbl. im Jahr  2015.

Die Steuereinnahmen sowie die Einnahmen ohne Steuern im Gesamthaushalt des Gebiets sind um das 3,5-fache von 13,7 Mrd. Rbl. im Jahr 2006 bis auf 48,3 Mrd. Rbl. im Jahr 2016 gestiegen. Das Budget der Region bleibt von Jahr zu Jahr sozial orientiert. Alles, was gemacht wird, ist auf die Verbesserung der Lebensbedingungen und die Wohlfahrtssteigerung der Gebietsbewohner gerichtet. Es liegt nahe, dass ohne Steigerung der Steuereinnahmen, die dem Staatsschatz des Gebiets übereignet sind, die folgenden Maßnahmen unmöglich wären:

  •  Steigerung der Haushaltseinnahmen
  • Erhöhung der Ausgaben für Infrastrukturprojekte (Straßen, Siedlungskomfort, Wohnungs- und Kommunalwirtschaft)
  • Sozialprojekte (Bildung, Gesundheitswesen, Sport, Kultur) 
  • neue Möglichkeiten für das lokale Business    
  • Veränderungen in der kulturellen und mentalen Sphäre
     

Als Hauptpriorität der Strategie des Gebiets Kaluga bis 2019 gilt es: «Der Mensch steht im Zentrum der Investitionen». Die regionale Strategie wird in drei Phasen realisiert. In der ersten Phase, die  2013 schon abgeschlossen ist, wurde der Schwerpunkt auf die technologische Modernisierung in den gewählten Segmenten sowie die Überwindung der Infrastrukturbeschränkungen gesetzt. Zu einem der wichtigsten Ergebnissen bei der Realisierung dieser Phase kann man den Aufbau des Investitions-, Industrie- und Finanzpotentials zählen. Dabei betrug der Anteil der Haushaltsausgaben  für soziale Leistungen damals, wie heute auch noch, nicht weniger als 60 %. Die Entwicklung der Wirtschaft und der sozialen Sphäre haben es geholfen, eine stabile Situation auf dem Arbeitsmarkt zu bilden. Das Gebiet Kaluga bleibt eine der Regionen des Landes, wo die Stellenangebote die Nachfrage deutlich übertreffen. Nach der Höhe des monatsdurchschnittlichen Arbeitslohns  nimmt die Region seit 2008 stabil den 3.Platz  in Zentralrussland ein, indem sie den Vorrang nur der Stadt Moskau sowie dem Gebiet Moskau  einräumt. Zur den wichtigsten Erfolgen gehören definitiv auch die folgenden:

  • Errungene Subventionslosigkeit des Budgets der Region. Es ist noch gar nicht lange her, da hängte die Realisierung jeder beliebigen regionalen Initiative vom Föderalhaushalt praktisch vollständig ab;
  • Schaffung von fast 30.000 neuen Arbeitsplätzen. Als Folge ist der Einkommenszuwachs der Bevölkerung, die Erhöhung der beruflichen Qualifikation   und des Bildungsniveaus;
  • Steigerung der Arbeitsproduktivität; 
  • Erhöhung der Ausgaben für die Bildung, das Gesundheitswesen, die Kultur, die sozialen Leistungen;
  • Zuweisung von Mitteln für den Bau, die Reparatur und die Erhaltung von Straßen, sowie für die Entwicklung der Straßenverkehrsinfrastruktur;  
  • aktive Entwicklung von Territorien, Bau von  neuen komfortablen Wohnhäusern.
     

Die zweite Phase der Realisierung der Gebietsstrategie soll bis zum Jahr 2019 dauern. Zu den Zielen dieser Phase gehören die weitere Innovationsentwicklung, die weitere Verbesserung der Lebensqualität der Bevölkerung, die Gewinnung neuer Ansiedler für das Gebiet.