Sonderwirtschaftszonen. Allgemeine Informationen

Die Sonderwirtschaftszone (SWZ) ist "ein von der Regierung der Russischen Föderation bestimmter Teil des Territoriums der Russischen Föderation, in dem Sonderregelungen zur unternehmerischen Tätigkeit Gültigkeit haben".

Diese Territorien erhalten einen besonderen Rechtsstatus und besondere Wirtschaftspräferenzen (Steuer-, Zoll-, Infrastruktur-Begünstigungen) für das Anlocken russischer und ausländischer Investoren nach Russland in die für Russland vorrangigen Branchen.

In der Russischen Föderation funktionieren 26 Sonderwirtschaftszonen von vier Typen: industrielle SWZ, technisch-innovative SWZ, touristische und freizeitorientierte SWZ, Hafen-SWZ.

Die Tätigkeit der Sonderwirtschaftszonen ist im Föderalen Gesetz „Über die Sonderwirtschaftszonen in der Russischen Föderation“ Nr. 116-FZ vom 22. Juli 2005 geregelt.
Die Sonderwirtschaftszonen werden für die Dauer von 49 Jahren eingerichtet. 

Ziele der Einrichtung von Sonderwirtschaftszonen:

  • Entwicklung weiterverarbeitender und hochtechnologischer Industriebranchen;
  • Entwicklung und Produktion neuer Produktionsarten, Entwicklung von importersetzenden Produktionen;
  • Entwicklung der Transport- und Logistik-Branche;
  • Entwicklung des Tourismus und der Kursphäre.
  • Übergang von der exportorientierten  Rohstoffwirtschaft zur Hochtechnologieproduktion, die die innovative Wirtschaft kennzeichnet;
  • Verbesserung des Investitionsklimas.